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Malerei Höpken
Petersstraße 51
26954 Nordenham
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Telefon:04731 4339

Wärme­dämm­verbund­system (WDVS)

Wir von Malerei Höpken aus Nordenham dämmen Ihre Fassade mit Wärme­dämm­ver­bund­system (WDVS).

Gebäude mit Putzfassade

In Zeiten von CO2-Ein­spa­rung und Klima­schutz liegen Wärme­dämm­verbund­systeme, kurz WDVS, im Trend. Die Fas­sa­den­däm­mung per WDVS ist eine wirt­schaft­liche Me­tho­de der ener­ge­tischen Ge­bäu­de­sa­nie­rung und wird durch öffent­liche För­de­rungen be­zu­schusst.


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Energie­sparen mit System

Ein Wärme­dämm­verbund­system eignet sich ideal für die Fassaden­dämmung von Neu- und Alt­bauten. Bei der Sanie­rung von Alt­bauten kann häufig sogar auf die Entfer­nung der alten Fassade ver­zichtet werden, was die Sanie­rung äußerst wirtschaft­lich macht.

Neben dem Dach geht über die Fassade bei unzu­reichend gedämmten Gebäuden der größte Anteil an Wärme verloren. Durch die Redu­zie­rung des Wärme­durchgangs von innen nach außen ver­bleibt kostbare Wärme­energie im Raum und hilft so Energie­kosten zu sparen und den CO2-Ausstoß zu mindern.

Was ist ein WDVS?

Wenn die Fassade gedämmt und verputzt werden soll, stellen Wärme­dämm-Verbund­systeme eine günstige und effiziente Lösung dar. Ein WDVS ist eine Art Hoch­leistungs-Verbund­system, dessen Aufbau aus mehreren Kompo­nenten besteht. Die Befesti­gung mit Klebe­mörtel und Dübeln sichert die Festigkeit bei den zu erwartenden Belas­tungen. Platten aus Polystyrol (EPS) oder Mineral­wolle übernehmen die eigent­liche Wärme­dämmung. Sie sind mit unterschied­lichen Dämm­werten und Dicken zu haben. Für die Einhaltung der gesetz­lichen Vorschriften kommen heute meist Platten mit einer Dicke von 120 mm und mehr zum Einsatz.

Auf den Dämm­platten sorgt ein Unter­putz mit einem Armie­rungs­gewebe für einen festen Unter­grund, auf dem ein Ober­putz und ein Fassaden­anstrich eine wetter­feste und ästhetisch gestaltete Ober­fläche aufge­bracht werden.

Welche Dämmung für WDVS?

Außer Mineral­wolle werden für WDVS auch Hartschaum­platten (EPS, XPS oder PUR), Holzfaser­platten oder sogar Kork und Schilf eingesetzt, wobei jeder dieser Dämm­stoffe ganz eigene Vor- und Nachteile hat.

Vorteile von WDVS:

  • Reduzie­rung der Energie­kosten
  • Aktiver Klima­schutz durch CO2-Reduzie­rung
  • Wohnraum­gewinn
  • Gesteigerter Wohnraum­komfort
  • Dauer­hafter Witterungs­schutz
  • Reduzierung der Riss­anfälligkeit
  • Wert­steigerung des Gebäudes
  • Verlänge­rung der Gebäude-Lebens­dauer

In diesem Artikel:


Aufbau eines Wärme­dämm-Verbund­systems

Um eine hohe Qualität beim Einbau eines WDVS gewähr­leisten zu können, sollten grund­sätzlich nur System­kompo­nenten verwendet werden. Die Montage sollte aus­schließ­lich durch qualifizierte Hand­werker erfolgen.

Dämmung

Als Dämmung werden in der Regel Hart­schaum­platten (Poly­styrol oder Poly­urethan), Mineral­faser­platten oder Holz­faser­platten verwendet.

Befesti­gung

Die Wärme­dämm­platten werden je nach Gewicht und Art des Unter­grunds geklebt, gedübelt oder mittels Schienen­system befestigt. Geeignet sind nahezu alle Unter­gründe. Der alte Putz muss in der Regel nicht entfernt werden. Im Sockel­bereich empfiehlt sich eine druck- und wasser­resistente Perimeter­dämmung. Um Wärme­brücken und spätere Risse im Ober­putz zu vermeiden, ist auf eine plane und fugen­lose Verle­gung zu achten.

Armierung aus Armie­rungs­putz und -gewebe

Die Armie­rungs­schicht glättet die Oberfläche und bereitet sie für das Auf­bringen des Oberputzes vor. Dank des darin einzu­legenden Gewebes, z. B. aus Glas­fasern, kann Rissen im Ober­putz vorge­beugt werden, indem es auftretende Spannungen auf der ganzen Fläche verteilt.

Grafik WDVS-Aufbau

Aufbau eines WDVS mit EPS-Hartschaumplatten | Foto: Saint-Gobain Weber

Grafik WDVS-Aufbau

Aufbau eines WDVS mit Mineralwolle | Foto: Saint-Gobain Weber

Ober­putz aus Mineral-, Silikat-, Kunst­harz- und Silikon­harz­putzen

Diese können z. T. schon eingefärbt werden oder müssen zusätz­lich noch gestrichen werden. Als Ober­putz eignet sich dank seiner Wider­stands­fähig­keit und Lang­lebigkeit vor allem ein minera­lischer Putz.


Eignet sich ein WDVS für jedes Gebäude?

Ein WDVS kann im Prinzip bei allen Gebäuden zum Einsatz kommen. Wegen des sehr guten Preis-Leistungs-Verhält­nisses sind sie häufig auch bei sanierten Mehr­familien­häusern anzutreffen.

Lediglich bei denk­mal­geschützten Gebäuden oder Gebäuden, bei denen die ursprüng­liche Fassade zu erhalten ist, weil dort z. B. der Fassaden­stuck oder das Fachwerk sichtbar bleiben soll, werden Wärme­dämm­verbund­systeme nicht eingesetzt. In solchen Fällen wird auf eine Innen­dämmung der Außen­wände zurück­gegriffen, die allerdings bau­physi­kalisch umstritten ist.

Mehrfamilienhaus mit WDVS
Einfamilienhaus
Mehrfamilienhaus Fassade mit WDVS

Rechnet sich ein WDVS?

Mit einem Wärme­dämm­verbund­system lässt sich die jährliche Heiz­kosten­rech­nung um bis zu 30 % senken. Unter Berück­sichti­gung der langen Lebens­dauer eines WDVS, haben sich die Investitions­kosten bereits nach ein paar Jahren amor­tisiert.

Nicht zu vergessen ist auch der ökolo­gische Aspekt, denn Sie leisten durch die Redu­zierung der CO2-Emission Ihren ganz persön­lichen Beitrag zum Klima­schutz.

Mann mit fragendem Blick

Wie viel kostet ein WDVS?

Um die Gesamt­kosten eines WDVS zu benennen, müssen einige Fak­toren berück­sichtigt werden, die den Preis beein­flussen. Da ist die Wahl des Dämm­stoffes und des System­her­stellers, der Arbeits­aufwand der Vor­arbeiten, die Montage und natürlich die zu bear­beitende Fläche. Außerdem sind auch die Kosten für das Gerüst zu berück­sichtigen.

Lassen Sie sich von uns beraten. Wir erstellen Ihnen gerne ein unverbind­liches Angebot für Ihr Wärme­dämm­verbund­system.

Sparschwein

Förderungen und Zuschüsse

Für ein WDVS können Sie mithilfe der Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG) vom Bundes­amt für Wirtschaft und Ausfuhr­kontrolle (BAFA) oder der Kreditbank für Wiederaufbau (KfW) eine finan­zielle Förde­rung beantragen.

Energie­effi­ziente Maß­nahmen werden von Staat in Form von zins­güns­tigen Dar­lehen, Zuschüssen oder Steuer­ver­günsti­gungen ge­för­dert. Voraus­setzung ist, dass die Förderung vor Beginn der Bau­maß­nahme bean­tragt wird.


Wir können Ihnen bei Ihrem Bau­vor­haben weiter­helfen. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!